Die Kosten hängen vom Auftrag, vom Objekttyp und von der konkreten Vermarktungsstruktur ab. Bei Wohnimmobilien ist in der Praxis häufig eine geteilte Courtage üblich, allerdings immer abhängig vom Einzelfall. Daneben können in Erbfällen weitere Kosten eine Rolle spielen, etwa für Energieausweis, Unterlagenbeschaffung, kleinere Herrichtungsmaßnahmen oder professionelle Aufbereitung. Entscheidend ist, dass die Kostenstruktur vorab transparent ist. Wer nur auf die Courtage schaut, greift oft zu kurz. Denn ein unprofessionell vermarktetes Objekt kann durch zu niedrigen Verkaufspreis, lange Vermarktungsdauer oder Nachverhandlungen am Ende deutlich teurer werden.

